Morir von Sergi Belbel

Morir von Sergi Belbel am 4. März 2017 - 20:00

Ein schlafloser Drehbuchautor sinniert über die Möglichkeit, Menschen im Moment des Sterbens die Chance zu geben, ein anderes, alternatives Leben weiterzuleben. So lässt er in verschiedenen Szenen mal brutal, mal komisch und auch melodramatisch sterben, weil ein Fixer durchdreht, ein Kind am Hühnerknochen erstickt und mehr. In spiegelbildlicher Reihenfolge lässt er diese Alltagskonstellationen noch einmal durchspielen, ändert die Verkettung, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen – ob das gelingt?

Vermeintlich wahllos sind Ausschnitte von Lebensgeschichten aneinandergereiht, wie in einem Traum, und doch, am Ende fügen sie sich zu einem positiv überraschenden Ganzen zusammen.

„Zufälle bestimmen das Leben – und das Sterben. Unvermeidlich erscheint einem oftmals der Fluss des Lebens – aber muss man in dieser Unvermeidlichkeit verharren?“   sagt der Autor Sergi Belbel, einer der bedeutendsten Gegenwartsdramatiker Spaniens über Morir, 1994)

Mitwirkende: Valentina Ansel, Bettina Faltz, Michael Horst, Christina Kondriniewicz, Tanja Krämer, Hans Kreisle, Anja Nickel, Manfred Rademacher, Winni Schramm, Mirela Stepanic, Eva Wolff

Regie: Sarah C. Baumann Theater t-raum Offenbach

Stück: 

Ort: 

13.00€
10.00€
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