Ein frisch gepflückter Strauß von Stil- und anderen Blüten erwartet die Zuschauer, die sich unter anderem über Martha Henkemanns Begegnung mit der Modernen Kunst amüsieren können. Weitere aberwitzige Szenen rund um den Kunstbetrieb werden abgerundet durch Lieder und Aktionen - wer hinterlässt nicht alles Spuren, die (kunsthistorisch) gedeutet werden wollen… Und: wo wird es plötzlich „ernst“ mit der Kunst… Gundula Schneidewind wagt als Künstlerin und Kabarettistin den Tanz auf dem Seil - zwischen (mindestens) zwei Polen der KUNST… [mehr]
Mai 2011
DE PROFUNDIS
De Profundis Tanzperformance der Gemelli De Filippis
Premiere: Fr 20.05.2011 | 20:30 Gemelli de Filippis De Profundis
Oscar Wilde sitzt im Gefängnis, während er diese Zeilen schreibt. Sein Leben scheint zerrüttet. Diese Worte sind eine Verurteilung der Gesellschaft. Sie gibt seinen Mitgliedern allerlei Normen vor, denen sie im Verhalten, Denken und letztlich sogar im Empfinden entsprechen sollen. Geleitet von diesen Normen hatte Wilde zunächst ein bürgerliches Leben geführt, eine Frau geheiratet und Kinder gezeugt. Im Laufe seines Lebens fand er jedoch heraus, dass er damit nicht sein eigenes Leben lebte, sondern das der Gesellschaft.
Leben wir unser eigenes Leben oder das der Gesellschaft? Wo überschreiten wir die Schranken der Gesellschaftsnormen und wo verletzen diese Normen unsere eigenen Grenzen? Ist unsere Liebe wirklich erfüllt? Kann man die wahre Liebe nur durch Leid erkennen? Ist es die Liebe, die uns in allem Leiden die nötige Hoffnung gibt? [mehr] Presse Darmstädter Echo | 23.05. | lot "Eine heillose Leidenschaft" Am Freitagabend war im Mollerhaus Premiere des Tanztheaters „De Profundis“ nach einem Brief, den Oscar Wilde 1897 im Zuchthaus an seinen Geliebten Lord Douglas schrieb – mit den Brüdern Giuseppe und Michele de Filippis. Der Brief rollt die unselige Liebesbeziehung Wildes auf, die dem Dichter als Unzucht vorgeworfen wurde. Die Haft machte Oscar Wilde zum gebrochenen Mann. Die Brüder de Filippis übersetzen die Gestimmtheit der Worte in die Sprache des Tanzes, was im Publikum Freunde von Literatur wie Tanz gleichermaßen begeistert.[mehr] [27 KB]
Tänzer Giuseppe de Filippis Michele De Filippis I-Fen Lin Victor Alfonso Zapata
Kartenreservierung Tel. 06151-26540 oder per E-Mail
DE PROFUNDIS
Perrückt!
Rhein-Main-Magic präsentiert:
Perrückt! Ein Zaubertheater gegen den Strich
Premiere: Mi 25.05.2011 | 20:30 Rhein-Main-Magic Perrückt!
Als zaubernder Schauspieler vereint Gaston in seinem zweiten Soloprogramm erneut virtuos Theater, Schauspiel und Zauberkunst. Er verirrt sich in verlorene Geschichten aus dem Papierkorb der Weltliteratur und zaubert Figuren auf die Bühne, die von ihren Autoren bereits gestrichen waren (frei ab 16 Jahren). [mehr]
Darsteller Gaston
Kartenreservierung Tel. 06151-26540 oder per E-Mail
Im März 2011
Tanz ist das X
"Tanz ist das X" Grenztänzer e.V.
Premiere Fr 04.03.2011 | 20:30 Uhr
Nach unserer langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit im Jugendkulturbereich von Theater Transit, in dem wir mit Jugendlichen Projekte wie „Wilde Herzen“ (2007), „Helden“ (2008) und „Zwischen()Raum“ (2009) hervorbrachten folgt nun unter der Organisation des „Grenztänzer e.V. „Tanz ist das X in der Gleichung zum Fliegen“ Tanzen ist Magie und Ritual in Bildern, Tanz ist Verführen und Trost zugleich. Solange wir tanzen, (über)leben wir! Warum tanzen wir? Was tanzen wir, wo und mit wem? Was geschieht, wenn wir tanzen? Was bewegt uns, wenn wir uns bewegen? [mehr] ------------------------------------------------------------------------------------------
Tagebuch eines Wahnsinnigen
"Tagebuch eines Wahnsinnigen" Groteske von Nikolai Gogol Theater Curioso
Premiere: Sa 19.03.2011 | 20:30 Uhr
Merkwürdige Vorfälle ereignen sich in den Straßen von St. Petersburg: Nasen schwirren herrenlos umher, Tote suchen nachts ihre zu Lebzeiten gestohlenen Mäntel und Hunde scheinen nicht nur sprechen zu können, sondern auch Briefe zu schreiben. Ein kleiner Beamter träumt vom sozialen Aufstieg. Seiner beruflichen Perspektivlosigkeit überdrüssig und von der aussichtlosen Liebe zur Tochter seines höchsten Chefs gelähmt, versucht A. Iwanowitsch den Spieß umzudrehen. Dabei zieht er sich mehr und mehr aus der demütigenden Realität zurück und flüchtet sich in eine Scheinwelt, durch die er als „König von Spanien“ wandelt. [mehr]
Presse: Darmstädter Echo 21. März 2011 | Von Charlotte Martin
Spott bannt die Verzweiflung Schauspiel: Bravouröses Solo für Ulrich Sommer: Theater Curioso inszeniert Gogols "Tagebuch eines Wahnsinnigen"
Dieses Schauspiel ist verstörend gut. Wie da ein Mensch sich entblößt bis aufs flatternde Hemd des Wahnsinns, kann bewegender nicht dargestellt werden. Das „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von Nikolai Gogol ist ein Bravourstück für Schauspieler Ulrich Sommer vom „Theater Curioso“. Mit seinem einstündigen Solo unter Regie von Gabriela Reinitzer hatte er am Samstag Premiere im Darmstädter Mollerhaus. Entlang des Monologs, den Nikolai Gogol 1835 publizierte, zeichnet Ulrich Sommer den Weg in den Irrsinn nach. Dabei ist dem Publikum anfangs zum Lachen zumute, so fantasievoll bricht der Wahn sich Bahn.[mehr] -------------------------------------------------------------------------------
Grimms Kram
"Grimms Kram - Die tausendundein Leben der Gebrüder Grimm" Theater 3 D
Premiere: So 27.03.2011 | 15:00 Uhr
* Ist ein Stück für zwei Schauspieler * für Kinder von 8 bis ultimo * beschäftigt sich mit dem ungleichen Geschwisterpaar Jacob und Wilhelm Grimm * zeigt wie die Brüder Märchen gesammelt und verändert haben * stellt Fragen: Soll der Frosch geküsst oder an die Wand geworfen werden? * zeichnet den Weg nach, den eine Geschichte vom Erzählen zum Aufschreiben nimmt * ist eine verrückte, wundersame, fabelhafte Reise in die Welt der Märchen. [mehr]
"Kriminelle Exkremente müssen exhumiert werden!" Shakespears Narren, Clowns und komische Figuren Manfred Werner
Premiere: Mo 11.04.2011 | 19 Uhr
Liebevoller Witz. Beißender Spott. Bösartiger Trotz. Unfreiwillige Komik. Jede Situation hat ihren Humor. Julias Aufklärungsunterricht vor der Hochzeitsnacht. Des Höllenpförtners Morgenkater in Macbeth. Falstaffs Philosophie über Krieg und Leben. Hamlets Theatergruppe. Zettels Alptraum mit Eselsohrn. Selbst in Othello wird es grotesk, wenn der Narr die Wahrheit sagt. Aus vielen Stücken des Meisters werden wir die komischsten Passagen hören und erleben. [mehr]
Die Wanze
Die Wanze Ein Insektenkrimi für Menschen ab 8 Theater Lakritz
Premiere: So15.05.2011 | 15:00 Uhr
„An dieser Stelle einige Worte über den Goliathkäfer: Sein Körper kann eine Gesamtlänge von sechzehn Zentimetern erreichen und er ist genauso stark, wie er groß ist. Ein Käfer dieser Größe kann es spielend mit einer Spinne aufnehmen. - Unglücklicherweise bin ich kein Goliathkäfer...“ Ein Stück über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt...[mehr]
Presse Darmstädter Echo 17.05.2011, C.Martin "Die Wanze". Die Ameisen wollen bloß Spaß.
Insekten sind nun wirklich nicht jedermanns Sache. Regisseurin Nicole Amsbeck stattet sie freilich in der Inszenierung „Die Wanze“ des Theater Lakritz mit menschlichen Zügen aus. [...] Für die Darsteller Julia Blancke und Björn Lehn ist die Umsetzung der Wendigkeit des insektengleichen Kriechens, das gierige Saugen und permanente Tasten mit Spinnenfingern eine echte Herausforderung. Bei der Premiere am Sonntag im Mollerhaus gelingt dies grandios. Sie robben und steigen über Quader hinweg und zwischen Spinnennetzen hindurch, als kämen sie geradewegs aus Mauerritzen hervor. [mehr] [25 KB]
Biester!
Biester! Ein Stück Abenteuer von den Teens. Theater Transit
Premiere: Fr 29.04.2011 18:00 Uhr
In Jette steckt ein Raubtier, das Beute reißt unter den Mädchen ihrer Klasse: jeden Monat eine neue „beste Freundin“. Marie wird zum Tier, wenn sie im Bus wieder dumm angemacht wird. Und Paula ist so einsam, dass sie wolfsgleich den Mond anheult. Biester erobern die Bühne und fallen über das Publikum her. Sie kämpfen und brüllen und zicken und zaubern mit vollem Körpereinsatz und geballter Kraft. Das Kinder-Ensemble von Theater Transit wird größer und böser. Pass bloß auf, du! [mehr]