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PRESSE 2011 |
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Himmel und Meer
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Darmstädter Echo, 20. August 2011 | sb "Himmel und Meer": In der Vorschule des Seins
Kindertheater: „Die Stromer“ aus Darmstadt und die „Grüne Soße“ aus Frankfurt zeigen die deutschsprachige Erstaufführung „Himmel und Meer“ im Theater Mollerhaus
Zwei nicht mehr ganz junge Herren, die noch nicht wissen, wer sie sind, aber schon spüren, wer sie werden können, wollen pünktlich hinaus in die Welt. Beide haben einen Zettel mit Datum und Uhrzeit dabei. Als erster tritt Thomas Best (Stromer) mit weißen Papiertüten und prächtiger Laune herein: in den Taschen das Chanson „La mer“ und eine Taucherbrille. Sigi Herold (Grüne Soße) folgt etwas später mit rotem Schal und Fliegerbrille. [mehr] [23 KB]
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Darmstädter Echo, 12. August 2011 | sb Stromer mit Soße: Neues Kinderstück
Premiere ist am Samstag (13.) um 18 Uhr im Darmstädter Theater Mollerhaus (Sandstraße 10). Weitere Aufführungen am Sonntag (14.) um 15 Uhr und Montag (9 und 11 Uhr) sowie Ende November. Kartentelefon: 06151 26540.
Seit 1994 gibt es das Darmstädter Duo „Die Stromer“, seit 1982 spielt die Frankfurter „Grüne Soße“. In der Theaterszene für junge Zuschauer haben die beiden schon mehrere Generationen mit Hintersinn bespaßt. Nun kooperieren die beiden freien Gruppen erstmals für die deutschsprachige Erstaufführung des italienischen Stücks „Himmel und Meer“ unter der Regie des Niederländers Sybrand van der Werft. Thomas Best (Stromer) und Sigi Herold (Grüne Soße) spielen die beiden desorientierten Männer, die nicht wissen, was sie voneinander halten sollen. Der eine schüchtern, der andere laut, der eine will an die See, der andere in die Berge. [mehr] [11 KB]
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Gemelli de Filippis "De Profundis"
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Darmstädter Echo, 23. Mai 2011 | lot "Eine heillose Leidenschaft" Gemelli de Filippis
Premiere: Giuseppe und Michele de Filippis machen im Mollerhaus Oscar Wildes Brief „De Profundis“ zum Tanzstück
Weitere Vorstellungen jeweils um 20.30 Uhr im Mollerhaus: 27. und 28. Mai und 18. Juni; am 19. Juni ab 18 Uhr. Karten unter Telefon 06151 26540.
Am Freitagabend war im Mollerhaus Premiere des Tanztheaters „De Profundis“ nach einem Brief, den Oscar Wilde 1897 im Zuchthaus an seinen Geliebten Lord Douglas schrieb – mit den Brüdern Giuseppe und Michele de Filippis. Der Brief rollt die unselige Liebesbeziehung Wildes auf, die dem Dichter als Unzucht vorgeworfen wurde. Die Haft machte Oscar Wilde zum gebrochenen Mann. Die Brüder de Filippis übersetzen die Gestimmtheit der Worte in die Sprache des Tanzes, was im Publikum Freunde von Literatur wie Tanz gleichermaßen begeistert. Die Zwillinge stellen die Zerrissenheit des Dichters sowie verschiedene Zeitebenen simultan dar. [mehr] [27 KB]
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Theater Lakritz "Die Wanze"
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Darmstädter Echo 17.05.2011, C.Martin "'Die Wanze'. Die Ameisen wollen bloß Spaß." Theater Lakritz
Insekten sind nun wirklich nicht jedermanns Sache. Regisseurin Nicole Amsbeck stattet sie freilich in der Inszenierung „Die Wanze“ des Theater Lakritz mit menschlichen Zügen aus. Für die Darsteller Julia Blancke und Björn Lehn ist die Umsetzung der Wendigkeit des insektengleichen Kriechens, das gierige Saugen und permanente Tasten mit Spinnenfingern eine echte Herausforderung. Bei der Premiere am Sonntag im Mollerhaus gelingt dies grandios. Sie robben und steigen über Quader hinweg und zwischen Spinnennetzen hindurch, als kämen sie geradewegs aus Mauerritzen hervor. [mehr] [25 KB]
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Theater Transit "Biester!"
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Darmstädter Echo 28.04.2011, |lot "Ewig mahnen die Eltern"
Ausblick: „Biester“ heißt das neue Jugendstück von Theater Transit: Sehnsucht nach einem Leben jenseits der Verbote Scharfer Blick durch die Kamera: Jungschauspieler proben in der Wackerfabrik für das Stück „Biester“. Foto: Günther Jockel
Wenn aus dem Lautsprecher die Kosenamen ertönen, mit denen Eltern ihre Kinder belegen, also „Prinzessin, Mäuschen, Engelchen und Sonnenschein“, dann wird Liebe zum Korsett. Die „Biester“ fahren aus der Haut. Fesselnd ist die Inszenierung von Regisseurin Nicole Amsbeck für Theater Transit. „Biester“ nennt sie das Stück, das morgen (29.) im Darmstädter Theater Mollerhaus Premiere hat. Geprobt wird in der Mühltaler Wackerfabrik, wo die Zehn- bis Dreizehnjährigen die Facetten ihres Selbst und die Erwartungen der Erwachsenen ausloten. Sie stellen den Blick scharf auf die Schatten ihrer Träume, auf Ermahnungen und Tröstungen der Eltern. [mehr] [27 KB]
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Manfred Werner "Shakespeare Abend"
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Darmstädter Echo 13.04.2011, | "Dich dresch ich zum Apoll" Manfred Werner
Shakespeare: Manfred Werner feiert im Darmstädter Theater Mollerhaus den deftigen Witz des Dichters Eine weitere Aufführung ist am 3. Mai (Dienstag) um 19 Uhr.
Vor mehr als dreißig Jahren begann Frank Günther, William Shakespeares Werke zu übersetzen. Er wollte die Sinnlichkeit der Sprache Shakespeares herausarbeiten, der als spezielle Note derbe Kalauer in seine kunstvolle Dichtung verwob. Shakespeare schrieb eben gleichermaßen für die Herren und fürs Volk – und schaute letzterem aufs Maul.
„Shakespeares Humor ermöglicht es seinen Figuren, sich auch in schwierigen Situationen zu behaupten und lässt einen die kleinen Fehler des Lebens gern verzeihen“, sagt Werner. Auf der Bühne merkt man, dass er die Figuren mag, deren Texte er spricht und spielt. Jeder Figur verleiht er ihre eigene Stimme, geht dabei oft in Richtung Karikatur und schlüpft spielfreudig in die jeweilige Rolle. [mehr] [12 KB]
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Narren und Irre im Theater Moller Haus
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Darmstädter Echo, 08. April 2011 | e "Narren und Irre im Theater Mollerhaus" Theater Curioso
Zwei Schauspieler-Soli und zwei Gastspiele stehen auf dem Programm des Darmstädter Theaters Mollerhaus. Ulrich Sommer vom Theater Curioso spielt heute (Freitag) und morgen um 20.30 Uhr noch einmal Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“. Manfred Werner hat am Montag (11.) um 19 Uhr Premiere mit seinem Shakespeare-Spaß „Kriminelle Exkremente müssen exhumiert werden!“, bei dem komische Figuren aus dem Repertoire des Dramatikers zu Wort kommen.
Das Rhein-Main-Festival „Starke Stücke“ bringt zwei Aufführungen für Kinder nach Darmstadt: Am Sonntag (9.) um 15 Uhr und Montag um 9 Uhr gastiert das Bonner Theater Marabu mit der Trostgeschichte „Frau Meier, die Amsel“ nach dem Bilderbuch von Wolf Erlbruch im Mollerhaus. Am Mittwoch (13.) um 11 Uhr folgt ein Puppenspiel aus Berlin. Das Theater Zitadelle zeigt Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Karten können unter 06151 26540 bestellt werden.
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Theater 3 D "Grimms Kram"
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Darmstädter Echo, 29. März 2011 | Von Charlotte Martin
„Grimms Kram“: Der Wolf unter der Pelzmütze
Jugendtheater: „Theater 3D“ stellt die Grimmschen Märchen in Darmstadt vor, als seien sie gerade erst erfunden worden
Melanie Spielmann und Eric Haug vom „Theater 3D“ spielten am Sonntag im Darmstädter Mollerhaus in „Grimms Kram“ die Brüder Wilhelm und Jacob Grimm. Die Szene mit Handschuh und Wischer gehört zum „Froschkönig“. Foto: Günther Jockel
Es sind keineswegs allein die Kinder, die sich am Sonntagnachmittag im Darmstädter Theater Mollerhaus königlich amüsieren. Großmütter und Eltern schauen schmunzelnd zu, als das „Theater 3D“ in die märchenhafte Welt der Brüder Grimm entführt. Regisseurin der 2010 gegründeten Theatergruppe ist Beate Krist, Germanist Frank Erik Walter hat den Text für die beiden Schauspieler verfasst, die nun als Jacob und Wilhelm Grimm die Bühne betreten. Man schreibt das Jahr 1807, und die Brüder Grimm leben im Kasseler Haus ihrer Schwester Lotte. Das anheimelnde Bühnenbild von Manuela Pirozzi lädt mit Küchentisch und Feuerofen in die Stube der beiden Sprachforscher ein. Jacob Grimm brütet mit ernster Miene über seiner Germanistik, als Bruder Wilhelm vom nächtlichen Ausflug zurückkehrt und Märchenhaftes auftischt. [mehr] [25 KB]
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Theater Curioso "Tagebuch eines Wahnsinnigen"
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Darmstädter Echo 21. März 2011 | Von Charlotte Martin
Spott bannt die Verzweiflung Schauspiel: Bravouröses Solo für Ulrich Sommer: Theater Curioso inszeniert Gogols "Tagebuch eines Wahnsinnigen"
Dieses Schauspiel ist verstörend gut. Wie da ein Mensch sich entblößt bis aufs flatternde Hemd des Wahnsinns, kann bewegender nicht dargestellt werden. Das „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von Nikolai Gogol ist ein Bravourstück für Schauspieler Ulrich Sommer vom „Theater Curioso“. Mit seinem einstündigen Solo unter Regie von Gabriela Reinitzer hatte er am Samstag Premiere im Darmstädter Mollerhaus. Entlang des Monologs, den Nikolai Gogol 1835 publizierte, zeichnet Ulrich Sommer den Weg in den Irrsinn nach. Dabei ist dem Publikum anfangs zum Lachen zumute, so fantasievoll bricht der Wahn sich Bahn.
Die Literaturvorlage ist als Groteske angelegt, indem sie versucht, Verzweiflung durch Spott zu bannen. Aus absurden Sichtachsen konstruiert der adlige russische Beamte Aksenti Iwanowitsch seine Gegenwelt. Ulrich Sommer nutzt diese Absurdität grandios. Er spielt den schleichenden Irrsinn zunächst in arglosen Marotten aus. [mehr] [26 KB]
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Theater Rainer Bauer "Keulen und Philosophie"
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Darmstädter Echo 10. Januar 2011 | Von Bettina Bergstedt Keulen und Philosophie
Theater Mollerhaus: Beim 34. Mollerkoller empfängt Rainer Bauer Jongleure, Trommler und einen Musik-Comedian DARMSTADT. Bevor Rainer Bauer beim Mollerkoller wie gewohnt die geladenen Künstler interviewt, fragt er am Samstagabend zuerst beim Publikum nach: „Und wie haben Sie Silvester verbracht?„ Er selbst habe sich das Feuerwerk durchs Fenster angesehen. Nicht der Pyrotechnik wegen, sondern aus Vorsicht vor dem Schneemassen - was da passieren kann! Im Mollerhaus ist er mutiger, und weil gespart werden muss, übernimmt der Conférencier die Umräumarbeiten für das Kleinkunstprogramm gleich selbst: rhythmisch-dynamisch zu Rundfunkorchestertanzmusik. Applaus. Applaus gibt es auch für die Gäste, die Rainer Bauer eingeladen hat... [mehr] [44 KB]
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