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14 Inszenierungen an fünf Tagen
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14 Inszenierungen an fünf Tagen Diesmal sind mehr Nachwuchsschauspieler beteiligt als je zuvor
DARMSTADT. Schwarzes Theater zum Gruseln, „Macbeth“ in Tanzaufführungen oder unterwegs zum Mond mit Maikäfer Sumsemann: Bei den Darmstädter Schultheatertagen vom 22. bis 27. Juni wird wieder viel geboten.
Mit rund 250 Schülern in 14 Gruppen sind diesmal mehr Nachwuchsschauspieler beteiligt als je zuvor. Möglich macht das der Umstand, dass in diesem Jahr das Staatstheater Darmstadt und das benachbarte Theater Mollerhaus erstmals kooperieren.
Noch im vergangenen Jahr ging man getrennte Wege – und organisierte gleichzeitig Schultheatertage, ohne voneinander zu wissen. „Dabei sehen wir keinen Grund, uns weiterhin Konkurrenz zu machen. Außerdem können durch die Zusammenarbeit mehr Gruppen auftreten“, erklärte Katja Homann, Theaterpädagogin am Staatstheater. Die Veranstalter sehen jedoch noch weitere Vorteile: Beide Häuser haben laut Silvia Wagner vom Mollerhaus eine ganz unterschiedliche Arbeitsweise – ein festes Ensemble am Staatstheater steht einer Szene aus 28 freien Theatergruppen am Mollerhaus gegenüber.
Da sei es „einfach spannend, wenn die Schüler während der Theatertage verschiedene Bedingungen kennen lernen, unter denen Theater auf die Bühne kommt“, sagte Wagner.
Bei der Auswahl der Stücke konnten die Organisatoren aus dem Vollen schöpfen: 30 Schultheatergruppen hatten sich diesmal beworben. Das Ziel, ein laut Homann „möglichst breites Spektrum verschiedener Stücke und Inszenierungen zu bieten“, war maßgeblich dafür, welche Gruppen letztlich die Zusage erhielten.
Außerdem sei wichtig gewesen, dass die Schüler aus dem näheren Umkreis von Darmstadt kommen und alle Altersklassen vertreten sind. Im Ergebnis stehen in der kommenden Woche Grundschüler, Gesamt- und Realschüler sowie Gymnasiasten von Schulen aus Darmstadt, Dieburg, Groß-Gerau, Michelstadt, Münster, Riedstadt und Weiterstadt auf der Bühne.
Geboten wird ein Mix aus freien Bearbeitungen bekannter Stücke wie Shakespeares „Macbeth“, Max Frischs „Andorra“ und Friedrich Schillers „Die Räuber“.
Bei der Eröffnung der Schultheatertage am Montag (22.) stellen sich ab 16 Uhr im Staatstheater alle beteiligten AGs vor. Als erste Theatergruppe zeigt ab 18 Uhr die Oberstufen-AG des Gymnasiums Michelstadt im Mollerhaus ihr spielerisches Können:
Mit ihrer modernen Inszenierung von Georg Büchners „Leonce und Lena“ sind sie als Nachrücker für die Gruppe der Odenwaldschule Oberhambach eingesprungen, die kurzfristig absagen musste.
Am Samstag (27.) sind alle beteiligten Schüler zu Workshops ins Mollerhaus eingeladen. Dort können sie sich unter professioneller Anleitung den gesamten Nachmittag mit Schauspiel, Tanz, Maske und Requisite beschäftigen und die Ergebnisse ab 18 Uhr bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentieren.
babs 16.6.2009
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STT_Leonce und Lena
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