gestrandet von Joan MacLeod Eine Auseinandersetzung mit dem Thema „mobbing“ für Menschen von 14-99 Jahren Abend- und Jugendtheater
Braidie ist 15 und ein ganz normales Mädchen mitten in der Pubertät, das mit seinen ganz normalen Freundinnen Strategien gegen die tägliche Langeweile entwickelt. Doch so langsam gehen ihr die Spiele zu weit und sie muss sich entscheiden, ob sie weiter schweigend zusehen will oder ob sie sich ausgerechnet gegen ihre beste Freundin Adrienne stellen wird...
Der Text "Gestrandet" erzählt die Geschichte der Ausgrenzung des Mädchens Sofie aus der Perspektive ihrer Mitschülerin Braidie, deren beste Freundin Sofie in den Tod quält. Dabei erleben wir diesen Prozess von seiner Entstehung an. Die Mädchen sind acht Jahre alt und werden beim Tod Sofies fast volljährig sein. Aus den anfänglichen spielerischen Schikanen wird blutiger Ernst. Aber Braidie bleibt passiv und hilft nicht. Zu groß ist die Macht ihrer Freundin Adrienne, die vor ihren Augen zur brutalen Täterin wird. Braidie, die Antiheldin diese Monologs, nimmt die Rolle ein, die angesichts der Demütigungen an vielen Orten, vor allem auch Schulen, die meisten einnehmen: passives, schockiertes, zuweilen auch amüsiertes Gaffen.
Darsteller Nadja Sukoup
Regie Max Augenfeld
Preis 11,- / 9,- /6,-* €
* für vorbestellte Gruppen ab 10 Personen
Dauer 70 Minuten
Pressestimmen
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