Tanz/Performance
„Die Hand Gottes“, eine rechte, die mit einem einzigen Händedruck Mann und Frau knetet und „die Hand des Teufels“, eine linke, die aus der Erde zu kommen scheint – Auguste Rodin schuf diese gegensätzlichen Körperfragmente. In allen Kulturen haben die Hände tiefe Symbolkraft. Die Rechte steht für das Helle, das Nehmen, Yang, Ehre und Wahrheit – die Linke für dunkel, Geben, Yin, Herz, Wirklichkeit. So sind auch die Funktionen der Hand vielfältig wie die dazugehörigen sprachlichen Wendungen: um die Hand anhalten; überhand nehmen; Verhandlung, Handhabe, Händel ... Wo beginnt das Eigenleben der Hände? Im Schöpferischen, im Gestalten? Dann, Hände, sprecht für mich! (Shakespeare)
Darsteller Performance: Katharina Sommer Susanne Triebel
Künstlerische Mitarbeit Mo Bunte
Musik Barbara Brauckmann (Cello) Christiane Lüder (Akkordeon)
Dauer ca. 60 Min. ohne Pause
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