Ubu c’est moi – ein Machtspiel zwischen Musik und Schauspiel

Theater Transit

Ein Machtspiel zwischen Musik und Schauspiel

Er frisst und flucht, er brüllt „Schreiße“ – und wenig später ist er Herrscher: Alfred Jarrys grotesker König Ubu. Mittels Massaker an der Herrscherfamilie reißt er die Krone an sich, unterdrückt das Volk, bereichert sich schamlos. Ein Machtmensch alter Schule, Vorbild für Autokraten von heute. Aber, mal ehrlich, finden wir ihn nicht auch irgendwie… sexy?

Wir packen das Monstrum unter die Lupe. Ubu labor: Anatomie des Bösen. Mikrochemie der Habgier. Ästhetik des Widerstands. Ästhetik der Macht.

Ubu, c’est moi ist ein szenischer Versuch, ein theatraler Diskurs, ein Wagnis. Wir sind noch nicht fertig mit ihm. Ubu paradis oder Ubu catastrophe? Ubu obsessiv oder Ubu en marche? Sind wir nicht alle ein bisschen Ubu?

mit: Volker Ell und Max Petermann

Regie: Ossian Hein

ca. 70 Min., ab 16 Jahre, Preise VVK 15,30/12,30 Euro, Abendkasse, 17/13 Euro

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