theater INC. Darmstadt
anti.HELDEN-Festival
16. bis 19. November 2023

Hybrides Festival im Theater Moller Haus & Online

Held*innen wir alle kennen und lieben sie und ihre Geschichten. Scheinbar unerreichbar und bermenschlich meistern sie jede Widrigkeit.

Mit ihrem Festival richtet die theater INC. bereits zum zweiten Mal den Fokus auf all jene, denen die Erfüllung ihrer Ziele nicht so leicht fällt den anti.HELDEN. Menschen mit Konflikten und innerer Zerrissenheit, die immer wieder mit ihren Idealen ringen. Suchende, Getriebene. Menschen, die versuchen, das Richtige zu tun, aber nicht genau wissen, wie. Menschen wie wir.

 

FESTIVAL-LOUNGE

In diesem Jahr lädt das Foyer des Theater Moller Haus an allen vier Festivaltagen zum Vorbeischauen, Verweilen und Entfliehen aus dem Alltag ein. Unsere Festival-Lounge bietet neben Snacks und Getränken auch verschiedene Audio- und Video-Installationen zwischen analogem und digitalem Raum. Zugleich bietet sich die Lounge als Ort des Austausches zwischen Besuchenden und den beteiligten Künstler*innen an und ermöglicht dem Publikum, aktiv am Backstage-Festivalgeschehen teilzuhaben.

Macht  es euch bei einer kühlen Erfrischung, einem wärmenden Heißgetränk, einer winterlichen Tasse Glühwein oder Punsch und einem frischen Stück Kuchen gemütlich! Das Foyer ist von Donnerstag bis Samstag ab 16:00 und am Sonntag bereits ab 14:00 geöffnet.

 

Zu erlebende Installationen:

„Hinfallen & Aufstehen“ | theater INC. Factory

Im Rahmen der letztjährigen Raum-Installation „anti.HELDINNEN“ der theater INC. Factory ist ein Video zur „Liste der menschlichen Grundfähigkeiten für ein gerechtes und gutes Leben“ von Martha C. Nussbaum entstanden. Aus einer weiblichen Perspektive schaut das Ensemble auf scheinbar unverrückbare, „ur-menschliche“ Glaubenssätze und Leitlinien, die am Ende doch gar nicht so selbstverständlich sind, wie man zunächst dachte.

„Poseidon“ | theater INC. Darmstadt

Im Zentrum einer von Franz Kafkas zahlreichen Erzählungen steht ein mürrischer Meeresgott, den seine alltägliche Arbeit anödet und der sich Veränderung wünscht. Ein Gott, der sich über das System beschwert, unzufrieden ist und dadurch so gar nicht dem Ideal eines Gottes entspricht. Eben jene Erzählung ist zu einer der Geschichten der mobilen Figurentheaterproduktion „Kafka in a suitcase“ geworden und nun einmalig als Audio-Installation zu erleben.

„Burdens of Being“ | Alessio Damiani

Die auf der Probebühne des Theaters laufende Aufzeichnung der Choreografie „Burdens of Being“ lädt zu einer meditativen Auseinandersetzung mit den eigenen Lasten und Bedürfnissen ein. Im Einander-Umkreisen, Sich-Begegnen und Berühren entfaltet sich der tänzerische Dialog zweier Künstler, die ganz ohne Worte, Situationen und Gefühle erzählen.

 

 

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